Im August wird Stylingliebe bereits 2 Jahre alt und obwohl diese Zahl für einen Blog noch kein immenses Alter ist, konnte ich in den vergangenen Monaten eine ganze Menge an Erfahrungen sammeln und einiges aus ihnen lernen. Welche 6 Dinge mir dabei heute das Bloggerleben erleichtern, verrate ich euch im folgenden Artikel.

1. Fotoshooting

#hungryeyes

Wenn es eins ist, was ich für ein gut vorbereitetes Shooting gelernt habe, dann ist es, NIEMALS mit einem leeren Magen zu beginnen. Oftmals ist man in Eile und möchte noch schnell die Bilder für den nächsten Blogpost im Kasten haben, so dass auch mal das Essen hierfür hinten angestellt wird. Gelingen die ersten Schüsse dann vielleicht nicht ganz so, wie man es sich vorgestellt hat, kann das gerade bei uns Frauen auch mal schnell zu schlechter Laune führen ;) Da André größtenteils meine Blogbilder macht, ist hier die Hemmschwelle, seinem Ärger Luft zu machen, oft noch geringer als bei der Zusammenarbeit mit einem anderen Fotografen. Einen Artikel zum Thema „Ist das Bloggen ein Beziehungskiller?“ habe ich unter diesem Link für euch verfasst.

2. Location-Wahl

#lessismore

Anfangs habe ich mir wahnsinnigen Stress gemacht, um die perfekte Location für ein Fotoshooting zu finden. Es kann unglaublich viel Zeit in Anspruch nehmen und ziemlich anstrengend werden, für jeden weiteren Blogpost eine neue Kulisse zu suchen. Mit der Zeit habe ich mir angewöhnt, die Augen in meiner Umgebung stets offen zu halten und mir sofort eine Notiz im Handy zu vermerken, sobald ich an einem Ort vorbeikomme, an dem es sich in Zukunft einmal lohnen könnte, ein paar Bilder zu machen. Ansonsten bin ich ein Fan von Locations, die aus verschiedensten Perspektiven genutzt werden können. Das kann bspw. eine hübsche Hauswand sein, welche als Hintergrund für ein Outfit-Shooting dient und dabei einmal frontal und beim nächstes Mal in die Flucht fotografiert wird. Somit spart man Zeit, von einem zum nächsten Ort zu düsen und nutzt die gegebene Kulisse effektiv.

3. Prioritäten setzen

#timeismoney

Besonders zu Beginn des Bloggens ist es wichtig, PR-Agenturen, Labels und potentielle Kooperationspartner während bspw. Pressdays oder Events persönlich kennenzulernen, sich vorzustellen und zu networken. Dabei ist es immer schön, neue Menschen zu treffen und sich über die gleiche Leidenschaft austauschen zu können. Je mehr Herzblut und Leidenschaft man in seinen Blog steckt, desto intensiver wird auf Dauer das Arbeitspensum und umso knapper die verfügbare Zeit. Dabei merkt man schnell, leider nicht mehr jeder Einladung folgen zu können. Daher ist es von Bedeutung, zu selektieren und persönlich für sich herauszufinden, an welchen Events man teilnimmt und an welchen eher nicht. So kann es auch schon mal vorkommen, dass ich an einer Veranstaltung nicht teilnehme, da ich bspw. die Priorität des Erstellen eines Artikels für euch höher angesetzt habe.

4. Vorfreude

#everythingispossible

Hin und wieder erreichen mich Emails, über die ich mich wahnsinnig freue. Das können u.a. großartige Kooperationsanfragen, Einladungen zu TV-Auftritten oder auch Travel-Events sein, bei denen ich am liebsten quietschend vor Freude im Kreis laufen würde. Jedoch habe ich in den letzten Monaten gelernt, meine Euphorie im Zaum zu halten und erstmal abzuchecken, wohin die Reise gehen könnte. Ein Großteil vieler Anfragen kommen am Ende leider erst gar nicht zustande und teilweise kann es Wochen dauern, bis eine Entscheidung gefallen ist. Im Blogger-Business gibt es für fast Nichts und Niemanden eine Garantie, was es auf der anderen Seite auch wiederum unglaublich spannend macht.

5. Organisation

#workingonyou

Die richtige Organisation ist im Bloggen das A und O. Als ich mich mit meinem Blog selbständig machte, habe ich ziemlich schnell erfahren müssen, dass ein unstrukturierter und unorganisierter Tagesablauf keineswegs produktiv ist und man am Ende des Tages unzufrieden ins Bett geht, wenn nicht alle Punkte auf der To-Do-Liste abgehakt werden konnten, die auf dem Zettel standen. Es war bzw. ist immer noch harte Arbeit und zieht viel Eigenverantwortung mit sich, strukturiert vorzugehen, sich nicht zu viel vorzunehmen und vor allem Pausen einzuhalten. Einen Artikel zu diesem Thema habe ich hier für euch als kleine Hilfestellung verfasst.

6. Support

#thinkpositivbethankful

Auch wenn das dargestellte Leben vieler Blogger von außen oft perfekt wie eine rosarote Zuckerwatte wirkt, durchlebt auch hier jeder seine Höhen und Tiefen. Wie in jedem anderen ausgeübtem Job oder intensiv betriebenem Hobby gibt es Tage, an denen es richtig gut läuft und andere Tage, an denen dies ganz und gar nicht der Fall ist und die Motivation in den Keller sinkt. Jeder von uns freut sich über Support, der uns in schlechten Zeiten wieder aufbaut und positiv denken lässt. Dank eurer Unterstützung, der meiner Familie und engsten Freunde, werden schwierige Herausforderungen auch mal eben zu weniger schwierigen Herausforderungen. Zu wissen, dass die Liebsten hinter einem stehen und hinter dem, was man tut, ist ein ganz entscheidender und positiver Punkt. Nehmt euch deshalb die Zeit und erklärt euren Eltern und Freunden, was ihr tut und was dahinter steckt und auch wenn es ein wenig dauern mag, es wird sich lohnen :)

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Wie schaut es bei euch aus? Habt ihr ähnliche Erfahrungen sammeln können? Ich freue mich auf eure Meinungen und wünsche euch einen bomben Start ins hoffentlich sonnige Wochenende!

Euer Julchen ♥

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