Im ersten Part „About Stylingliebe“ habe ich einen Teil eurer meist gestellten Fragen beantwortet und hoffe, einigen von euch damit weitergeholfen zu haben. Im „About Stylingliebe Teil 2“ gehe ich u.a. auf die Themen Fotobearbeitung und Geld verdienen mit dem Blog ein.

1. Wer macht deine Fotos?

Bei fast allen Blogbildern steht André hinter der Kamera und drückt auf den Auslöser. Mit der Zeit haben wir ein Auge für passende Kulissen und gute Lichtverhältnisse entwickelt, was am Anfang noch ganz anders aussah. Wer möchte, kann sich hiervon gerne selbst überzeugen und einen Blick auf meinen allerersten Blogpost werfen :) Ein kleiner Teil der Bilder wird dabei hin und wieder von externen Fotografen geschossen, die ich in diesen Fällen jeweils mit Namen nenne bzw. vorstelle. Die restlichen Aufnahmen stammen aus meinem Händchen, wenn es sich z.B. um Stilleben oder Landschaftsbilder handelt. Mein Tipp: da nicht jeder Instagram-Husband Interesse an der Fotografie hat, kann man sich für die Erstellung der Blogbilder auch mit einer Blogger-Kollegin zusammenschließen und gegenseitig neue Fotos produzieren.

2. Mit welcher Kamera fotografierst du?

Bis vor Kurzem haben wir mit der Einsteigerkamera EOS 1200D von Canon gearbeitet. Aktuell entstehen unsere Fotos mit einer professionellen Vollformatkamera von Canon, der EOS 6D, die uns durch ihren hochwertigen Sensor und ihre Bildqualität sofort überzeugt hat. Mein Tipp: gerade Blogstartern kann ich ein Einsteigermodell weiterempfehlen, um sich auszuprobieren und nicht direkt tausende von Euro in die Hand nehmen zu müssen.

3. Welches Objektiv benutzt du für deine Fotos?

Um einen schönen Tiefeneffekt auf den Bildern zu erzeugen, verwenden wir für die Canon EOS 1200D ein 50mm Objektiv und für die Canon EOS 6D ein 85mm Objektiv. Mein Tipp: noch bis 31.07.2016 bietet Canon eine Cash-Back-Aktion auf bestimmte Artikel, bei der ihr beim Kauf bis zu 350 Euro zurückerstattet bekommt. Infos hierzu findet ihr unter canon.de/sommerpromo.

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4. Mit welchem Bildbearbeitungsprogramm arbeitest du?

Nachdem ich meine Bilder sortiert habe, bearbeite ich sie anschließend am Notebook mit dem Programm „Adobe Lightroom“. Da ich kein großer Fan von Filtern bin, nutze ich hier lediglich die Funktionen der Helligkeit (Licht ist das A und O), des Kontrasts, der Schärfe, Wärme und Sättigung. Auch kleine Rötungen können mit der Pinselfunktion ausgeglichen und Hautpartien weicher gezeichnet werden. Auf dem Handy nutze ich gerne die Bildbearbeitungsapps VSCO, Afterlight, Facetune und Snapseed, um bspw. hier mit der Funktion „Aufhellen“ dunkle oder gelbstichige Hintergründe heller und cleaner wirken zu lassen. Mein Tipp: Manchmal ist weniger mehr. Auch wenn die verschiedenen Bildbearbeitungsprogramme super hilfreich sein können, sollte man es hierbei nicht übertreiben und nur mit kleinen und feinen Einstellungen das Bild/Motiv unterstreichen. Oft sehe ich bearbeitete Fotos, bei denen bspw. verschiedene Körperteile verändert wurden, was am Ende leider nichts mehr mit der Realität zu tun hat.

5. Wie verdienst du über den Blog Geld?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um mit seinem Blog Einnahmen zu generieren. Die drei gängigsten Modelle liste ich euch nachfolgend auf:

1. Anteilige Provision

In meinen Outfitinspirationen verlinke ich euch gerne gleiche oder ähnlichen Produkte, welche ich auf den Bildern trage, damit ihr sie ggf. nachshoppen könnt. Entscheidet sich der Leser über den gesetzten Link für einen Kauf im jeweiligen Onlinshop, erhalte ich eine kleine Provision. Anbieter, mit denen ich gerne zusammen arbeite, sind bspw.:

Rewardstyle

Shopstyle Collective

Tracdelight

2. Anzeigenschaltung

Es besteht die Möglichkeit, eine temporäre Werbeanzeige zu schalten, die bspw. direkt auf der Startseite des Blogs erscheint. Je nach dem wie viele monatliche Besucher der Blog aufweist, kann mit dieser Methode pro Monat ein Fixum erzielt werden. Mein Tipp: zu viele Werbeanzeigen, blinkende Promotion-Images oder sogar Pop-Up-Fenster mag niemand gerne und können daher abschreckend wirken. Auch hier ist weniger definitiv mehr.

3. Inhaltlicher Content

Kooperiere ich mit einem Unternehmen oder einem Label, über dessen Produkte ich in einem Artikel berichte, wird hierfür im Vorfeld ein festes Budget vereinbart. Jeder Artikel dieser Art wird von mir ausdrücklich gekennzeichnet, um somit mehr Transparenz für den Leser zu schaffen. Mein Tipp: Selbst wenn es verlockend klingt, wählt ganz genau aus, welche Kooperationen ihr annehmt und auf eurem Blog veröffentlicht. Persönlich lehne ich im Durchschnitt mehr Anfragen ab und veröffentliche bezahlten inhaltlichen Content tatsächlich nur dann, wenn auch ich zu 100% hinter der Marke stehe und von ihr überzeugt bin. Somit seid ihr ehrlich zu euch selbst und euren Lesern gegenüber, wofür sie euch langfristig in jedem Fall danken werden.

Hinterlasst mir gerne eure Meinungen und Erfahrungen zu den genannten Themen in den Kommentaren. Ich freue mich immer über konstruktives Feedback und natürlich auch weiterhin über eure Fragen.

Euer Julchen ♥

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