Wie versprochen, folgt heute auch schon der zweite Teil meiner „Reisetipps Mykonos“ Reihe. Ich hoffe, ihr konntet bereits im ersten Teil ein paar hilfreiche Travel-Tips und Inspirationen für einen Besuch auf der griechischen Insel sammeln. Im neuesten Reisebericht findet ihr Empfehlungen für Beach Clubs, Aktivitäten, Shopping, Nightlife und Must-Visits, sowie mein persönliches Fazit über unseren Aufenthalt. Viel Spaß beim Stöbern!

Reisetipps Mykonos – Teil 2

 

Beach Clubs

Wer auf Mykonos nach einsamen und ruhigen Stränden sucht, wird nur schwer fündig werden. Da die beliebte Insel als Party- und Jet-Set-Hochburg bekannt ist, gibt es dafür umso mehr Angebote an angesagten Beach Clubs, die sich über die komplette Insel verteilen. Selbst haben wir uns das „Spektakel“ nur aus der Ferne angeschaut und die nachfolgenden Beach Clubs hauptsächlich zum Lunch aufgesucht :)

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Scorpios

(Paraga, Mikonos 846 00)

Das komplette „Scorpios“ Restaurant inkl. Chill-Area ist im modern-minimalistischen Beduinen-Stil eingerichtet, der sich vom lässigen Look der Bedienungen bis hin zur Tisch-Deko ins kleinste Detail wieder findet. Ein sehr cooles Konzept, das uns persönlich super gefallen hat! Zusätzlich werden im hauseigenen Shop die Outfits des Teams angeboten, sowie einige Accessoires und passendes Interieur. Auch das griechisch-orientalische Essen neben chilliger Lounge-Musik ist absolut zu empfehlen, jedoch auch hier sehr hochpreisig. Cabanas am „Paraga Beach“ werden ab 120,- Euro per day angeboten, was definitiv kein Schnäppchen ist. Wer dennoch den Tag im Scorpios bis zum Sonnenuntergang verbringen möchte, sollte vorab unbedingt reservieren.

Nammos

(Psarou Beach, Psarou 846 00)

Wer schon am Mittag auf den Tischen dancen und das berühmt-berüchtigte Partylife von Mykonos in vollen Zügen genießen möchte, findet im „Nammos Restaurant & Beach Club“ nicht nur die passenden Beats, sonder auch genügend gleichgesinnte Partywütige. Auf Empfehlung kehrten wir dort zum Lunch ein und schauten uns das rege Treiben bei leckeren Pasta-Gerichten an. Der Beach Club hat uns an sich nicht besonders gut gefallen, da die Liegen ziemlich eng aneinander gereiht waren und der Strandabschnitt nur sehr schmal ausfällt. Auf einen kurzen oder auch längeren Abstecher zum Lunch oder Dinner lohnt sich ein Besuch jedoch in jedem Fall.

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Buddah Beach Bar

(Ornos Bay, Mikonos 846 00)

Empfohlen wurde uns auch die exklusive „Buddah Beach Bar“, die in einer ruhigen Bucht „Ornos Bay“ liegt. Zeitlich haben wir es leider nicht geschafft, einmal vorbeizuschauen. Das kulinarische Angebot (hauptsächlich Sushi) soll jedoch sehr gut und das Ambiente traumhaft schön sein. Wie überall in den Restaurants & Beach Bars auf Mykonos ist auch hier mit eher hochpreisigen Gerichten zu rechnen.

Activity

Da die Kykladeninsel mit ihren 88 Quadratkilometern recht überschaubar ist, jedoch Spaziergänge außerhalb der Innenstadt aufgrund der fehlenden Infrastruktur nicht zu empfehlen sind, lohnt es sich, für die Zeit des Besuchs ein Quad oder einen Roller zu mieten. Aufgrund meiner aktuellen Schwangerschaft entschieden wir uns für ein Mietauto, mit dem wir täglich unterwegs waren und verschiedenste Orte ganz entspannt erkunden konnten.

Rent a Boat

Mykonos ist architektonisch geprägt von weißen niedlichen Kubushäuschen mit blauen Fensterläden, die typisch für die griechischen Inseln sind. Allein dieser Anblick lässt pures Urlaubsfeeling aufkommen. Wer Mykonos nicht nur vom Festland aus kennenlernen möchte, dem kann ich wärmstens empfehlen, sich mindestens einen Tag lang ein Motorboot zu mieten. Je nach Anbieter können meist mehrere Personen gemeinsam ein Boot nutzen, was den Mietpreis auch gleich deutlich attraktiver werden lässt. Zudem besteht hier durch die Möglichkeit, kleinere Buchten anzusteuern, die man sonst nur schwer auf dem Fußweg erreichen würde. Privatsphäre, sowie den eigenen „Beach Club on board“ inklusive :)

TIPP: unser Boot (mit Sonnendeck und Kühlbox) mieteten wir über costacosta.gr am Ornos Beach. Beide Daumen hoch für den top Service und die problemlose Nutzung des neuen Motorboots.

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Wer Lust und Laune auf kulturelles Programm hat, kommt in einem der drei bekanntesten Museen (Archäologisches Museum, Ägäisches Schifffahrtsmuseum, Folklore Museum) oder beim Besuch der berühmten Kirche „Panagia Paraportiani“ sicher voll auf seine Kosten.

Shopping & Nightlife

In Chora, dem Zentrum von Mykonos, beginnt am Abend die heißeste Shopping-Phase des Tages. In den vielen gemütlichen Gassen der Altstadt öffnen kleine exklusive Shops, vom no-name Fashion-Label bis hin zu Luxus-Boutiquen über individuelle Interieur-Lädchen, bei denen für jeden Geschmack etwas dabei ist. Leider sind auch hier die Preise größtenteils überteuert, so dass bspw. ein simples Sommerkleid im Durchschnitt bei 150,- Euro liegt. Dennoch macht es super viel Spaß, durch die gemütlichen Gänge im typisch maritimen Stil zu flanieren und die Energie der Stadt aufzusaugen.

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Gegen Mitternacht rückt allmählich das Nightlife von Mykonos in den Vordergrund. Etliche Bars (bspw. rund um die „Caprice Bar“ in „Little Venice“) drehen die Sounds auf und das bis in die frühen Morgenstunden. In vielen Beach Clubs legen zudem je nach Saison hochkarätige DJ´s auf.

Must-See

Den fast täglichen Besuch in der Altstadt haben wir häufig mit ein wenig Sightseeing verbunden. Im Süd-Osten von Chora liegen bspw. die von Touristen belagerten „Five Windmills“, die als Wahrzeichen von Mykonos gelten und auf unzähligen Postkarten abgebildet sind. Direkt daneben findet man den kleinen Stadtteil „Little Venice“, der wie es der Name schon verrät, aufgrund seiner Architektur an Venedig erinnert. Auch hier sollte unbedingt ein Erinnerungsfoto festgehalten werden :)

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Als Symbol der Insel gelten die Riesenpelikane, die auf der Suche nach ein paar abgefallenen Leckerbissen ganz entspannt ihre Runden durch die Gassen der Stadt drehen. Tatsächlich lief auch uns ein „Petros“ über den Weg, der im Gegensatz zu vielen Sehenswürdigkeiten live definitiv größer aussah als gedacht.

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Fazit

Mykonos ist eine wunderschöne und größtenteils sehr gepflegte Insel, die uns durch ihren ganz speziellen Flair von der ersten Sekunde an in den Bann gezogen hat. Am liebsten erinnern wir uns an das gute Essen und die unglaublichen Sonnenuntergänge zurück, die wie im Bilderbuch langsam am Meereshorizont verschwanden.

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Leider ist der gesamte Unterhalt auf der Insel ziemlich hochpreisig, was definitiv als Negativpunkt zu sehen ist. Auch wenn ich Mykonos in Zukunft gerne wieder einen Besuch abstatte, würde ich mich im Vorfeld über weitere Nachbarinseln wie bspw. Hydra oder Samos informieren, da es dort sicher genauso schön ist und vielleicht sogar ein wenig ruhiger und preisgünstiger zugeht.

Falls ihr zu den genannten Punkten Fragen habt oder ein Detail genauer erklärt haben möchtet, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen und ich versuche euch schnellstmöglich zu antworten.

Euer Julchen ♥

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