Manchmal denke ich an mein früheres Ich zurück. Daran, dass kein Tag verging, an dem ich mich nicht mit Freunden oder Bekannten verabredete. Ich hasste es, alleine zu sein. Und wenn ich mich am Wochenende nicht mit jemandem zum Frühstücken, Shoppen und Feiern traf oder unter der Woche zum Essen oder gemeinsamen Fernsehabend, hing ich stundenlang am Telefon und tauschte mich über Gott und die Welt aus.

Ein für mich perfekter Tag war von morgens bis abends mit Verabredungen durchgeplant und das am besten schon 3-4 Tage im Voraus.

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Heute weiß ich, dass ich Angst davor hatte, mich mit mir selbst und meinen Gedanken auseinanderzusetzen. Ich hatte Angst davor, meiner inneren Stimme zuzuhören. Angst vor Langeweile und davor, nichts mit mir und meiner eigentlich kostbaren Zeit anfangen zu können. Ich hatte Angst vorm Alleinsein, vor allem jedoch vor Veränderungen. Wer hat das nicht? Wir alle lieben die Komfortzone, in der alles genauso bleibt, wie es ist und in der es so schön bequem ist – auch wenn wir insgeheim wissen, dass sie vielleicht nicht das Non-Plus-Ultra ist.

But don´t forget:

„Life begins at the end of your comfort zone.“

Dabei ist es so wichtig, sich auch mal Zeit nur für sich zu nehmen, tief in sich hinein zu hören und vielleicht auch mal gewisse Dinge zu hinterfragen. Heutzutage geschieht das Leben quasi in Windeseile und wenn man nicht aufpasst, schwimmt man einfach mit dem Strom, ohne einmal darüber nachgedacht zu haben, ob die eingeschlagene Richtung denn auch die passende ist.

Wie soll man herausfinden, wer man ist und was man wirklich möchte, wenn man immer nur Stimmen um sich herum hört, welche die eigene bewusst oder auch unterbewusst übertönen? Wie soll man glücklich werden, wenn man nicht weiß, was einen wirklich glücklich macht – da man sich schlichtweg nie die Zeit dafür genommen hat, es intensiv herauszufinden?

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Mittlerweile genieße ich es, hin und wieder allein zu sein. Mich, wie in diesem Moment, in meinem Arbeitszimmer, in dem man gerade eine Stecknadel fallen hören könnte, vor mein Notebook zu setzen, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen und sie mit euch zu teilen.

Alleinsein bedeutet nicht gleichzeitig einsam zu sein. Das Alleinsein händeln zu können, ohne sich dabei einsam zu fühlen, trägt meiner Meinung nach zu einem glücklicheren und zufriedeneren Leben bei.

Wie geht ihr mit dem Alleinsein um? Habt ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gesammelt? Ich bin gespannt auf eure Meinungen zum sehr persönlichen Thema.

Euer Julchen ♥

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