Manche Dinge weiß man erst im Erwachsenenalter zu schätzen. Oft sind es sogar Dinge, die mich als Kind manchmal zur Weißglut brachten, da meine Mutter eine Gabe dafür hatte, mir diese immer und immer wieder vorzubeten. Verließ ich bspw. ohne sie die Haustür, predigte sie mir jedes Mal auf´s Neue: „Geh´ leise die Treppen, grüß´ die Nachbarn, sag´ Danke und Bitte und sei immer schön freundlich. Und Julchen, pack´ dir noch ein Taschentuch ein.“

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Heute verstehe ich ihre Ansichten und bin ihr sehr dankbar dafür, dass sich ihre Worte und Werte tief in mein Gedächtnis eingebrannt haben und ich versuche, sie Tag für Tag so gut es geht umzusetzen.

Hierbei geht es vor allem um den Impuls gegenseitiger Rücksichtnahme, was langfristig ein harmonisches und respektvolles Miteinander stärkt und eigentlich im Interesse aller Menschen liegen sollte.

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Ich möchte euch von einem erlebten „Parade-Beispiel“ erzählen, das mir fast die Schuhe ausgezogen hätte:

Erst neulich besuchte ich mit einer Freundin eine Veranstaltung, bei der wir und 6 weitere Personen an einem festlich gedeckten Tisch Platz nehmen durften. Wir freuten uns riesig auf den Abend, das hervorragende Essen eines Sternekochs und waren vor allem dankbar für die nette Einladung.

An diesem Abend musste ich wieder einmal feststellen, dass dies leider nicht jeder so sieht bzw. einfach nicht jeder das „Prinzip Miteinander“ verstanden hat. Eine Frau saß mir schräg gegenüber, die neben ihrem von Beginn an durch und durch negativen Auftreten nicht ein einziges Mal das Wort „Danke“ über die Lippen brachte, während ihr ein fantastisch zubereitetes 5-Gänge Menü serviert wurde.

Als Krönung würdigte sie dabei den Kellner den ganzen Abend lang nicht eines Blickes, was anhand seines irritierten Gesichtsausdrucks definitiv nicht unbemerkt an ihm vorbei ging.

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O.k., ich kann verstehen, dass man vielleicht unzufrieden mit sich oder dem bisherigen Tagesverlauf ist. Jedoch ganz und gar nicht verstehen kann ich es, seine meist selbst produzierte Unzufriedenheit in aller Öffentlichkeit an einem freundlichen Kellner derart arrogant und respektlos auszulassen.

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Leider stecken diese negativen Eigenschaften in vielen von uns – wir können schon mal unfair, garstig und gemein werden, wenn uns etwas nicht passt. Doch wie wäre es in solchen Momenten mit etwas mehr Selbstreflektion? Selbstreflektion als innere Hilfestellung und weiser Ratgeber!

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Wir kommen im Prinzip als Egoisten auf die Welt, zunächst frei von jeglicher Empathie und möchten in erster Linie, dass es uns gut geht. Mit der Zeit lernen wir, dass es uns auch gut gehen kann, wenn wir Gutes tun, positiv mit unseren Mitmenschen agieren und bei unserem Gegenüber ein möglichst angenehmes Gefühl hinterlassen, bspw. durch ein simples „Danke“.

WTF ist daran also verdammt noch mal so schwer!?!

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In diesem Zusammenhang möchte ich euch ein Video zeigen, das sicher schon einige kennen, die Kernaussage dabei jedoch nicht besser hätte getroffen werden können:

„If you give a little love, you can get a little love of your own.“

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