Moin Moin Freunde! Bevor ich euch in den folgenden Reiseberichten von unserem Malediven- und Sri Lanka Urlaub erzählen werde, habe ich euch heute einige hilfreiche „Sylt Travel Tipps“ von unserem Silvesterausflug auf die nordfriesische Insel zusammengeschrieben. Wer noch nicht auf Sylt war, jedoch das Meer und die naturbelassenen Dünenlandschaften genauso liebt wie ich, der sollte die nächsten freien Tage nutzen und der schönsten deutschen Insel unbedingt einen Besuch abstatten.

Im Sommer letzten Jahres ging es für mich zum ersten Mal nach Sylt zum Kitesurf Cup 2016. Damals war die Anreise mit dem Flieger innerhalb von 1 Stunde vom Münchner Airport nach Westerland schnell getan. Vom ersten Moment auf der Insel war ich sofort begeistert und gleichzeitig etwas schockiert über mich selbst, tatsächlich davon ausgegangen zu sein, dass die schönsten Strände der Welt außerhalb Deutschlands liegen müssen.

Rückblickend gesehen war der Jahresausklang auf Sylt einer der entspanntesten Urlaube im letzten Jahr, was unter anderem an der Ruhe liegt, die die Insel ausstrahlt und natürlich auch an der frischen Brise, die tagtäglich durch die Dünen und um die eigene Nase weht :)

Wo wir übernachtet haben, was man gesehen haben sollte und wo es sich am besten schmausen lässt, habe ich euch nachfolgend zusammengetragen:

Übernachtung auf Sylt

Bei unserem ersten Besuch übernachteten wir im gemütlichen „Hotel Sylter Blaumuschel“ in Westerland, dem Zentrum der Insel, das nur 5 Gehminuten vom Strand entfernt liegt. Das kleine Hotel im typisch maritimen Stil bietet saubere und helle Zimmer, in denen man sich nichts anderes als pudelwohl fühlen und die Seele baumeln lassen kann. Bei unserem letzten Aufenthalt über Silvester entschieden wir uns für die schnuckelige Ferienwohnung „Robbenkoje“ in Kampen, die wir über das Portal my-sylt-urlaub.de ausfindig machten und zu 100% weiterempfehlen können. Auch für unseren Hund Chloé war die Unterkunft ein Paradies auf Erden, da in weniger als 3 Minuten der breite Sandstrand und das „Rote Kliff“ zu erreichen waren und man dort jeden Tag auf viele Hunde-Freunde traf.

Anreise

Im Sommer kann die Insel von vielen Städten mit dem Flieger erreicht werden und das meist sogar unter einer Stunde Flugzeit. Alternativ ist die Anreise mit dem Zug oder auch mit dem Auto möglich. Da wir dieses Mal Chloé mit an Board hatten und die Feiertage zuvor in Hannover bei der Familie verbrachten, bot sich die Anfahrt mit dem PKW bestens an. Um jedoch auf die Insel zu kommen, wird das letzte Stück mit einem Autozug überquert, was auf jeden Fall ein kleines Abendteuer ist. Um hier lange Warteschlangen zu vermeiden, lohnt es sich, vorab die jeweiligen Webseiten für aktuelle Fahrplanauskünfte und weitere Infos zu checken. Es besteht die Möglichkeit, mit dem „Deutsche Bahn Sylt Shuttle“ oder dem „Autozug Sylt“ die Insel zu erreichen. Tipp: Das DB Shuttle pendelt häufiger als der Autozug, ist jedoch auch etwas teurer.

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Must Visit

Das hübsche Örtchen Keitum mit seinen vielen süßen Gassen, Boutiquen, niedlichen Häusern und vielen kleinen Teestübchen, die zum gemütlichen Einkehren einladen, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Der „Ellenbogen“ ist das Wahrzeichen Sylts und zugleich der nördlichste Punkt Deutschlands. Auf dem Weg dorthin fährt man durch ein zauberhaftes Naturschutzgebiet, entlang der Dünen und kleinen Schafherden. Die Zufahrt kostet pro Fahrzeug 5 Euro, was sich jedoch allemal lohnt. An einem der ersten Parkplätze wartet bereits ein nostalgischer Leuchtturm auf die Besucher und direkt dahinter der wunderschöne und breite Strand, wo hin und wieder auch mal Seelöwen anzutreffen sind. Bei unserem Spaziergang fanden wir ein kleines Seelöwen Baby, mutterseelenallein direkt am Ufer. Nachdem wir die Tierschutzrettung informierten, wurde uns erklärt, dass Seelöwen-Mütter ihre Säuglinge während der Jagt oft am Strand zurücklassen und sie im Anschluss wieder abholen. Gut zu wissen! Dennoch sollte man aus der Ferne schauen, ob dem Seelöwen auch wirklich nichts fehlt und ihn ansonsten in Ruhe lassen – auch wenn er zum Knuddeln süß aussieht :)

Die Strandsauna „La Grande Plage“ in Kampen liegt inmitten der beeindruckenden Dünen und trumpft ganz besonders mit seinem grandiosen Ausblick auf das angrenzende Meer. Alle Mutigen, die sich nach dem Schwitzen ordentlich abkühlen möchten, können kurzerhand in die Nordsee jumpen. Nicht nur Köper und Geist wird im „La Grande Plage“ etwas Gutes getan – im angrenzenden Strandbistro werden zudem leckere Gerichte (wie bspw. Trüffel Tagliatelle) für den Gaumen geboten. Yummy!

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Must Eat

Die Alte Backstube Sylt in List ist Restaurant, Teestube und Café in Einem. Bei unserem Besuch schlemmten wir uns einmal gefühlt durch die komplette Karte – von der Linsensuppe, dem Herringsfilet mit Pellkartoffeln bis hin zu den hausgemachten Pfannkuchen und Waffeln schmeckte es in der gemütlichen Atmosphäre ganz vorzüglich.

Das Künstler Café in Westerland ist nicht nur ein Café (mit über 35 verschiedenen Kaffeesorten) und leckeres Bistro, sondern zusätzlich auch Galerie inkl. Auktionshaus und verbindet Kulinarik und Kultur aus der ganzen Welt miteinander. Absolut sehens- und erlebenswert!

Die Sansibar in Rantum – der Klassiker, den man unbedingt besucht haben sollte! Zur Mittagszeit ist es in der Regel leichter, einen Tisch zu bekommen. Für den Abend sollte man jedoch bereits im Vorfeld reservieren. Besonders zu empfehlen sind die Trüffel-Pommes und der gute Pimms Cup, der durch den wundervollen Ausblick auf die Dünen gleich noch viiiel besser schmeckt. We like: als netten Gruß aus der Küche werden zu jeder Bestellung allerhand Vorspeisen serviert, welche die manchmal etwas längere Wartezeit perfekt überbrückt.

In der Kupferkanne in Kampen wird täglich hauseigener, super leckerer Kuchen gebacken und frischer Kaffee geröstet. Das absolut einzigartige Café liegt eingebettet und ruhig in einem Kiefernwald mit Blick auf das Wattenmeer und bietet trotz seiner vielen Plätze einen Ort der Ruhe. Beim Betreten der Kupferkanne könnte man meinen, dem Auenland einen Besuch abzustatten. Die Decken sind tief, überall finden sich gemütliche und urige Sitzecken und viele kleine Gänge, die aus einem alten Bunker stammen.

Eine liebe Leserin hat uns zudem die Shirobar in Westerland und das Brot & Bier in Keitum empfohlen, was wir definitiv bei einem nächsten Besuch ausprobieren werden.

Sylt ist zudem eine super hundefreundliche Insel, weshalb es so gut wie keine Probleme gibt, seine treue Fellnase überall mit hin nehmen zu können.

Ich hoffe, die ein oder anderen Sylt Travel Tipps waren für euch dabei und ich konnte euch die Insel noch ein bisschen schmackhafter machen – denn das ist sie durch und durch!

Alles Liebe!

Euer Julchen ♥

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