Eigentlich hatte ich nicht mehr vor, meine Gedanken zu diesem fast schon abgedroschenen Thema niederzuschreiben und eigentlich bin ich es auch leid, meine Energie mit negativen Geschehnissen zu verschwenden. Doch irgendwie lässt es mich nicht los und ich denke, es schadet nicht, euch auch meine Sicht der Dinge zu schildern. Meine etwas andere Sicht! Meine Sicht zum Fashion Week Zirkus, zu Wichtigtuern, famegeilen Möchtegerns und Normalos.

Nach jeder Fashion Week wird das Netz mit hauptsächlich negativen Blogposts überflutet. Es wird über Oberflächlichkeiten, Desinteresse an der eigenen Person und unterschwelligem Neid geklagt. Dass die Modebranche ein teilweise sehr oberflächliches Pflaster ist, sollte mittlerweile jedem bekannt sein. Weshalb mögliche Erwartungen an diese Art von Veranstaltung im Vorfeld direkt richtig eingeordnet werden sollten und somit Enttäuschungen vermieden werden können.

Auf den Fashion Weeks stehen Smalltalks an der Tagesordnung, sowie kurze Begrüßungen zwischen all den vielen Terminen. Und genau das ist der Punkt, meistens bleibt leider aufgrund des straffen Zeitplans bei den wenigsten Begegnungen genügend Zeit, um sich intensiver zu unterhalten. Was meiner Meinung nach aber auch ok ist und unter diesen Umständen absolut angemessen.

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Etliche Blogger schrieben darüber, sich nach der Fashion Week nicht mehr als Teil der Modewelt sehen zu wollen, da diese immer mehr abhebt und nur noch einen fahlen Beigeschmack hinterlässt. Natürlich sehe auch ich den ganzen Haufen von Wichtigtuern und famegeilen Fashionistas, die jeder Kamera oder reichweitenstarken Meinungsbildnern hinterherlaufen, nur um irgendwie bemerkt zu werden. Und natürlich stimmt auch mich diese Entwicklung nachdenklich. Vor allem, wenn es dann auch noch zu funktionieren scheint.

Oft ertappe ich mich in diesen Momenten dabei, wie ich über folgende Frage nachdenke: Sollte ich mich vielleicht auch ähnlich verhalten, um erfolgreicher zu werden? Mich an den Allerwertesten von Sternchen XY klammern? Es dauert nicht mal eine Millisekunde bis eine klare Antwort in meinen Kopf schießt: Nein! Ganz klar: Nein!

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Viel lieber bin ich, ich selbst. Mit mir im Reinen und vor allem ehrlich zu mir und meinem Umfeld. Viel lieber sehe ich die kleinen Dinge, eigenen Erfolge und erfreue mich an ihnen. Und natürlich sehe und erlebe ich viele Blogger, Influencer und Modemenschen, die ganz genauso ticken. Ein Grund mehr, alles ein wenig entspannter zu sehen. Es wird immer so sein, egal welchen gesellschaftlichen Querschnitt man betrachtet, dass die Menschen, die laut und schrill sind, mehr auffallen und das nun mal nicht jeder mit jedem auf einer Wellenlänge ist. Aber sind wir mal ehrlich, wäre es nicht langweilig, ohne all den ganzen Zirkus und all die verrückten Paradiesvögel?

Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir uns vergleichen. Diese Eigenschaft bringt jedoch zwei Kehrseiten mit sich: einige Menschen neigen dazu, aufgrund dessen in purem Neid auszubrechen und bei anderen Menschen wirkt sich das Vergleichen wiederum als gesunde Motivation oder neutrale Beobachtung aus. Dass jeder Mensch mit der zweiten, eher positiveren Variante besser und zufriedener lebt, muss, denke ich, nicht näher erläutert werden.

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Seit etwas mehr als zwei Jahren nehme ich jährlich an den Fashion Weeks in Berlin teil, welche im Sommer und im Winter stattfinden. Bei meiner ersten Modewoche war ich so heftig aufgeregt, dass mein Herz raste und ich gar nicht aus dem Auto aussteigen und ins Zelt gehen wollte. Ich hatte Selbstzweifel und Ängste: passe ich überhaupt in diese Modewelt? Kann ich mit all den mehr und weniger bekannten Persönlichkeiten mithalten und werden sie mich akzeptieren?

Nachdem ich gemerkt hatte, dass sehr vieles nur nach dem Motto „mehr Schein als Sein“ abläuft und in der Tat nicht alles Gold ist, was glänzt, haben sich meine Befürchtungen zum Glück relativ schnell gelegt und ich habe einen Weg gefunden, gut damit umgehen zu können.

Mit diesem Artikel möchte ich euch vermitteln, dass es lediglich an jedem selbst liegt, was er aus Situationen macht, wie nah er Dinge an sich ran lässt und wie wohl er sich in verschiedenen Lagen fühlt. Egal, ob es sich nun wie in diesem Fall um die Fashion Week dreht oder um andere Orte, an denen verschiedenste Charaktere aufeinander treffen, wie bspw. am Arbeitsplatz im Großraumbüro oder im Studium.

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Ganz besonders gelernt habe ich in der Zeit des Bloggens, dass es unglaublich wichtig ist, sich auf die eigenen Ziele zu fokussieren und sich derer immer wieder bewusst zu werden. Es bringt dich nicht weiter, dir negative Gedanken über Person XY zu machen oder noch viel schlimmer: immer nur zu sehen, was andere haben und erreichen. Was ist mit dir? Was macht dich wirklich glücklich und was möchtest du schaffen?

Es wird immer Momente im Leben geben, in denen Zweifel aufkommen und es wird ganz sicher immer Menschen geben, die erfolgreicher zu sein scheinen, schneller im 100-Meter-Lauf sind oder besser in der Fremdsprache. Na und! Dafür hast du andere Qualitäten. Das Gefühl des ehrlichen Gönnens ist bspw. ein schöne Empfindung, die zufrieden macht.

„Wer mit positiven Gedanken durch´s Leben geht, lebt glücklicher und gesünder.“

Dennoch ist es sicherlich wichtig, Gas zu geben, nicht unter zu gehen in dem was man tut und passende Situationen zu ergreifen, die nützlich sein könnten. Was auch gelingt, wenn man sich selbst treu bleibt, dabei nicht über Leichen geht und somit jeden Tag mit einem guten Gewissen in den Spiegel schauen kann.

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Es gibt Menschen, die mit negativem Verhalten auffallen und dabei versuchen, Kollegen oder Mitstreiter ohne Skrupel aus dem Weg zu räumen. Es gibt aber auch Menschen, die ihren geraden Weg gehen und dabei ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren – ohne anderen Menschen dabei vorsätzlich schaden zu wollen. Es liegt nur an dir, wie du denkst und wie du handelst. Und es liegt an dir, ob du mit deiner Art und bestem Beispiel vorangehst und zeigst, dass es auch anders möglich ist.

Brennend interessieren würde mich, wie ihr zu diesem Thema steht und welche Erfahrungen ihr gesammelt habt?

Euer Julchen ♥

PS: Das Outfit habe ich euch von der letzten Berliner Modewoche mitgebracht und hoffe, dass es euch genauso gut gefällt wie mir :)

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