Die Balineser sind ein wunderbares Völkchen. Sie tragen ein ehrliches Lächeln im Gesicht. Sind bedacht indem, wie sie miteinander umgehen und indem, wie sie sich ausdrücken. Sie lieben Kinder. Nein, ich würde sogar behaupten, sie vergöttern Kinder. Sie schätzen diese kleinen Engel auf Erden und ihre pure unverfälschte Art genauso, wie es jeder Mensch auf dieser Welt tun sollte. Vielleicht ist das auch der Grund, warum die balinesischen Kinder hier so glücklich auf mich wirken. Sie haben sicher nicht viel. Kein eigenes Kinderzimmer. Keine hundert Spielsachen und sicher auch keinen prall gefüllten Kleiderschrank. Doch genau genommen haben sie wesentlich mehr als das.

Ein wunderbares Völkchen

Sie haben eine Kultur, die nicht im Überfluss lebt. Eine wunderschöne Natur als Basis für echte Abenteuer und sie haben sich. Sie leben als Großfamilie und manchmal sogar mit anderen Familien gemeinsam unter einem Dach. Sie kümmern und unterstützen sich. Wie eine kleine Gemeinschaft versichern sie sich gegenseitig. Jung für alt. Und alt für jung.

Hier auf Bali sehe ich keine Kinder, die trotzen oder laut schreien. Ich sehe keine Kinder, die sich auf den Boden schmeißen, weil sie nicht das bekommen was sie gerade möchten. Stattdessen sehe ich ausgeglichene Kinder, die mit dem zufriedenen sind, was sie haben. Kinder, die das bekommen, was für sie am wichtigsten ist. Geborgenheit, Aufmerksamkeit und freie Entfaltung durch die Menschen, die sie lieben und brauchen.

Eine magische Begegnung

Gestern hatten wir eine wundervolle Begegnung, von der ich euch gerne genauer erzählen möchte. Nach dem Mittagessen trafen wir in einer einfachen und dafür umso leckeren Warung auf drei zuckersüße balinesische Kinder. 3, 5 und 6 Jahre alt. Sie spielten, tobten und hatten jede Menge Spaß. Ihre Haare waren nass vom Salzwasser und ihre Haut versehen mit feinen Sandkörnern. Eine kleine Rasselbande, die sichtlich einen tollen Tag hatte.

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Es dauerte nicht lang, bis sich #TheCutest neugierig zu ihnen gesellte. Nach einem kurzen Beschnuppern, Anlachen und Zuwinken war das Eis gebrochen. Die Drei nahmen unser Mädchen selbstverständlich in ihre Gang auf und versorgten sie direkt mit leckeren Chips, die sie brüderlich untereinander teilten. Sie spielten Verstecken, zogen Grimassen und lachten sich dabei kaputt. Zum Abschied küssten sie #TheCutest Hand und überhäuften sie mit etlichen Streicheleinheiten.

Dankbarkeit und Lebensfreude

Als kleine Geste für diese schönen gemeinsamen Momente (und die leer gefutterte Chipstüte) schenkten wir jedem einen 5.000 Rupiah Schein (umgerechnet um die 30 Cent). Die drei Mäuse freuten sich so sehr darüber, dass sie vor Freude hüpften und die Scheine stolz ihrer Mama präsentieren. Damit hatten wir nicht gerechnet und waren dafür umso gerührter. Mit leuchtenden Augen und einem herzlichen „Terima kashi“ bedankten sie sich etliche Male und gaben uns damit mehr zurück, als Geld jemals wert sein könnte.

Diese kleinen Menschen tragen grenzenlose Offenheit, Dankbarkeit und Lebensfreude in ihren Herzen, wie ich sie mir und jedem anderen Erwachsenen auch wünsche.

Euer Julchen ♥