Wow! Seit über einem Monat sind wir nun schon unterwegs auf unserer Europareise durch Frankreich, Spanien und Portugal. Mit den drei besten Travel-Buddies, die wir uns nur vorstellen können: unserem Baby, das allmählich zum Kleinkind wird, unserem Hund, der immer mehr zum Abenteurer mutiert und unserem Bus, dem die  „Strapazen“ mittlerweile anzusehen sind. Eine ereignissreiche Tour mit gemischten Gefühlen liegt bereits hinter uns. Wahrscheinlich werden wir diese wertvolle Zeit erst richtig Revue passieren lassen können, wenn wir wieder zurück in heimischen Gefilden sind. Obwohl ich gerade noch nicht an eine Rückreise denken möchte. Von mir aus könnte unser aktuelles Wanderleben noch eine ganze Weile so weiter gehen. Denn trotz aller Herausforderungen genieße ich unsere Zeit zu viert in vollen Zügen.

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Seifenblasen in Toledo

Europareise mit Baby und Hund

Eine Rundreise mit Baby und Hund ist anders. Sie ist antrengend, nervenaufreibend und nur selten erholsam. Jetzt muss ich selbst erst einmal schmunzeln, doch genauso ist es. Dennoch ist dies mit Abstand eine der aufregendsten, intensivsten und wundervollsten Reisen, die ich gemeinsam mit meinen Liebsten erleben darf. Und dafür bin ich sehr sehr dankbar.

Von dieser Reise nehmen wir unglaublich viel mit. Wir haben einiges über uns gelernt, über andere Länder, andere Orte und andere Kulturen. Wir haben unseren Horizont erweitert und neue Denkweisen dazugewonnen. Dinge, die uns keiner mehr nehmen kann und von denen wir hoffentlich noch ewig zehren werden.

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Sonnenuntergang über den Dächern von Toledo

Kein Licht ohne Schatten

So bereichernd es ist, so weh kann es manchmal auch tun, die heimische „Komfortzone“ zu verlassen. Vor die „Haustür“ zu treten, die Augen zu öffnen und über den Tellerrand hinauszublicken. Ich bin ein Mensch, der im Alltag häufig wegschaut. Der nur wenig Nachrichten liest und selten die Tagesschau sieht. Ich ertrage es oft nicht. Doch Wegschauen ist keine Option – eine der wichtigen Lektionen, die mir auf dieser Reise wieder bewusst geworden ist. Denn hier kann ich nicht wegschauen. Ich bin mittendrin.

Ich sehe vermüllte Parks, Menschenmassen, die Eintritt für einen Stierkampf zahlen und arme Seelen, ob Mensch oder Tier, die auf der Straße um´s Überleben kämpfen. Ich muss mich nicht vor meinen Gefühlen schützen, denn mir geht es grundlegend gut. Ich möchte dieses Gefühle als Motivation nutzen, um selbst helfen zu können. Soweit, wie es mir möglich ist. Aus diesem Grund schreibe ich u.a. über diese unschönen Themen und mache auf meinen Social Media Kanälen darauf aufmerksam. Um somit vielleicht ein paar von euch da draußen zu erreichen und auch euer Bewusstsein hierfür zu schärfen.

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Sandburgen bauen am Strand von Lacanau-Océan

Focus on the positives

Auf unserer bisherigen Europatour besuchten wir traumhaft schöne Orte, fanden Entschleunigung und begegneten herzlichen Menschen, um nur einige der vielen positiven Seiten zu nennen, die das Reisen ausmachen und die wir nicht missen möchten. Eine ganz besondere Begegnung, die mich sehr berührt hat und von der ich euch schon auf meinen Social Medias erzählte, möchte ich auch hier noch einmal widergeben.

A  world Language

„Ich möchte euch heute eine kleine Geschichte erzählen. Eine Geschichte von zwei Kindern, ihrem Sandspielzeug und einer Sprache, die auf der ganzen Welt verstanden wird. Während André in Lacanau versuchte, trotz der schlechten Windbedingungen, ein paar Wellen zu surfen, machten wir es uns am Strand gemütlich. Auf einer Decke, unter einem großen pinken Sonnenschirm und mit etwas Sandspielzeug. Kurze Zeit später setzte sich ein kleines Mädchen zu uns. Sie hatte große braune Augen und viele süße Locken. Dabei erinnerte sie mich an Ronjas Räubertochter. Sie brachte einen Eimer und eine Schaufel mit. Selbstverständlich fing sie an, mit uns im Sand zu spielen. Ohne jegliche Berührungsängste, dennoch mit Vorsicht. Ihre Mama saß nicht weit entfernt und warf uns ein vertrautes Lächeln zu. Mit meinem gebrochenen Französisch konnte ich das kleine Mädchen gerade so fragen, wie sie hieß. Lina. Diplomatisch spielte sie mit ihrem Spielzeug, teilte es im Anschluss mit uns und benutzte auch unsere Förmchen. Auf eine natürliche, intuitive und unkomplizierte Art und Weise. Aufgrund der Sprachbarrieren erzählten wir nicht viel. Wir spielten einfach zusammen, freuten uns und genossen den Moment. Lina’s Papa war ebenfalls surfen und als er aus dem Wasser kam, packten sie ihre Sachen zusammen. Als sie gingen, kam sie noch einmal zu uns, um sich zu verabschieden. Wieder ohne ein Wort. Sie nahm vorsichtig #TheCutest Kopf in ihre kleinen Hände und gab ihr einen zarten Kuss auf die Stirn. Dann ging sie. In diesem Moment wurden meine Augen ganz glasig und ich musste mich zusammenreißen, nicht zu weinen. Ich wünschte, diese Sprache würden viel mehr Menschen auf dieser Welt sprechen.“

#Lina #vonkindernlernen #dankedafür

Diese Art von Begegnug erlebten wir in ähnlicher Form noch einige Male. Immer wieder einzigartig und fast schon ein wenig magisch – stets mit dieser puren Reinheit, wie sie nur Kinder in sich tragen können. Sie sind tatsächich die wundervollsten Wesen und die besten Lehrer, die wir haben! Deshalb ist es unsere Pflicht, sie mit viel viel Liebe und Achtsamkeit groß werden zu lassen.

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Amore in Sevilla

Was würden wir bei einer nächsten Europareise anders machen?

Es gibt ein paar organisatorische Punkte, die wir bei einer nächsten Europareise definitv anders handhaben würden. Schnell haben wir gemerkt, dass es mit Kind und Hund wesentlich entspannter ist, länger an einem Ort zu bleiben, als nach 2 oder 3 Tagen erneut alle sieben Sachen zusammenpacken zu müssen. Aus diesem Grund hat sich unsere Reisedauer auch schon um einige Tage verlängert, was ich persönlich sehr begrüße :)

Städtetrips sind super interessant, doch in unserer Konstellation auf Dauer auch nicht unbedingt erholsam. Unsere geplante Route haben wir daher schon einige Male umgeworfen und neu sortiert, was ein Vorteil ist, wenn noch keine festen Unterkünfte gebucht sind. Überhaupt nicht bedacht bei unseren Vorbereitungen haben wir, dass wir uns aktuell mitten in den Sommerferien befinden und dadurch viele Appartements und Hotels restlos ausgebucht oder stark überteuert sind. BIG FAIL!

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Hanging-Around in Lagos

Born to travel

Mit einem Hund zu reisen, ist eine zusätzliche Herausforderung, da die Auswahl an gemütlichen Bleiben leider ziemlich mau ausfällt. Am Ende sind wir zum Glück jedoch immer fündig geworden und werden unsere Erfahrungen hierzu auch noch einmal in einem gesonderten Blogpost zusammentragen. Das Thema „Wohnmobil“ werde ich dabei zusätzlich aufgreifen.

Apropos, unser Hund hat sich auf unserer Reise zum ultimativen Travelprofi entwickelt, was uns riesig freut. Ihr müsst wissen, dass Chloé aufgrund ihrer Vorgeschichte und dem ständigen Hin- und Hergereiche sehr sensibel ist und leider schnell unter Magenverstimmungen leidet, sobald sie Wind davon bekommt, dass wir unsere Koffer packen. Mittlerweile kommt sie super mit den vielen Umzügen zurecht, hat eine top Verdauung (alle Hundebesitzer kennen dieses Thema zu gut) und einen vorbildlichen Appetit. Sie ist sich nun entgültig sicher, dass wir immer zusammenbleiben, egal, an welchem Ort ♥

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Lieblingsbeschäftigung auf Reisen

Unsere 10-Monate alte Maus macht das Traveln übrigens auch ganz wunderbar mit. Ihr ist es im Prinzip völlig egal, auf welchem Fleckchen Erde wir uns gerade befinden, hauptsache Mama und Papa sind da. Und vielleicht noch eine Schaukel, von der man sie kaum wegbekommt :)

Unsere bisherige Route

Unsere bisherige Route habe ich euch einmal anhand einer kleinen Skizze beigefügt und unsere besuchten Orte aufgelistet:

  • München nach Lyon, Lacanau-Océan, Capbreton-Hossegor und Biarritz in Frankreich
  • San Sebastián und Salamanca in Spanien
  • Lissabon und Sagres in Portugal
  • Sevilla und Toledo in Spanien
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Erstellt mit Google Maps

Allmählich werden wir die Heimreise antreten „müssen“ und euch gerne weiterhin auf dem Laufenden halten, wohin es uns dabei verschlägt. An einen ausführlichen Travelbericht über das Reisen mit Kind und Hund, unsere verschiedenen Unterkünfte sowie Dos & Dont´s in Europa werde ich mich direkt nach unserer Heimkehr setzen. Versprochen :)

Lasst mich in den Kommentaren gerne wissen, was euch noch interessiert, sodass ich in meinem Artikel darauf eingehen kann?

Ich freue mich, von euch zu lesen und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.

Euer Julchen ♥