Schon oft habe ich davon gesprochen, doch es bisher nie in die Tat umgesetzt. Und obwohl es gelegentlich erforderlich und enorm wichtig ist, gebe ich sie mir nicht. Weder mir, noch meiner Familie. Ich gebe uns keine Pause. Keine Pause zum Durchatmen, Loslassen und Runterfahren. Sobald ich die Augen öffne, beginne ich meiner Leidenschaft nachzugehen. Dem Schreiben, Fotografieren, Kreativ sein und damit, all das mit euch zu teilen. Ich denke in Bildern, bis ich am Abend die Augen wieder schließe.

EINE PAUSE ZUM DURCHATMEN

Ich liebe, was ich tue und bin jeden Tag dankbar dafür, meine Passion auch beruflich ausleben zu können. Ich liebe, meine Erfahrungen und Erlebnisse mit euch zu teilen und somit etwas von mir zu geben.

Als ich vor fast 5 Jahren mit dem Bloggen begann und mich daraufhin wenige Monate später selbstständig machte, spürte ich häufig diesen hausgemachten Druck, abliefern zu wollen. Neben fast täglichen Blogbeiträgen, postete ich auf meinen Kanälen teilweise drei Bilder am Tag. Morgens, mittags und abends. Zum Glück hat sich seitdem einiges getan und verändert. Mehr Qualität statt Quantität.

Meine Einstellung hat sich verändert. Mein Blick wurde klarer und meine Work-Life-Balance ausgewogener. Ein wachsender Prozess, in dem ich mich noch immer befinde. Der mal mehr und mal weniger gut funktioniert.

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Ich bin Mama geworden, womit sich meine Prioritäten in eine wesentlich achtsamere Richtung verschoben haben. Achtsamer meiner Familie, meinen Freunden und mir selbst gegenüber. Ich habe gelernt, effektiver zu werden und freie Mama-Zeiten sinnvoller zu nutzen. Ich habe mich daran gewöhnt, dass mein Arbeitstag um 5 Uhr morgens beginnt. Dass er endet, wenn der Rest der Familie wach ist und wieder startet, sobald meine Tochter schläft.

Die allgegenwärtige Sucht

Zwischendurch ist das Handy mein ständiger Begleiter. Wenn man so will, ein Kommunikationskiller, Störenfried und Meister der Ablenkung. Jede WhattsApp, jeder Blick in die Social Medias oder das Checken der E-Mails richtet meinen Blick weg von Dingen und Ereignissen, die um mich herum passieren.

Handyfreie Zeiten genieße ich deshalb in vollen Zügen, doch oftmals erfordert es Disziplin, gegen diese allgegenwärtige Sucht „anzukämpfen“. Es erfordert Durchhaltevermögen, das Smartphone stumm und außer Sichtweite zu legen und sich einzugestehen, währenddessen nichts zu verpassen. Etwas, woran ich noch stark arbeiten möchte. Vor allem meiner Tochter zu Liebe.

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Hier auf Bali blicke ich um mich. Beim Frühstück, Mittagessen oder Abendessen. Beim Sightseeing oder Entspannen. Ich sehe mehr gesenkte Köpfe, die in ihren Displays versinken, als offene Augen, die in den Himmel schauen, Blickkontakt halten und Emotionen zeigen. Nur ein kleines Beispiel aus vielen Teilen unserer Gesellschaft. Und leider nehme ich mich davon nicht aus.

It´s up to you!

Ich wünsche mir mehr Flow und einen gesünderen Mix in meinem Umgang mit diesem verrückten und never ending World Wide Web. Mit dem World Wide Web, das mir alle Freiheiten und Möglichkeiten bietet und mich dennoch nicht kontrollieren sollte. But, it´s up to me!

Deshalb fange ich für die nächsten Tage damit an, uns eine Pause zu geben. Eine Pause zum Durchatmen, Loslassen und Runterfahren.

See you soon guys!

Euer Julchen ♥

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