Ende Juli packten wir unsere sieben Sachen und machten uns erneut auf den Weg ins wunderschöne Österreich. Ein kleiner Sommerurlaub in Gastein mit der ganzen Familie stand auf unserer Bucket-List, der nach einem Katzensprung von knapp 2,5 Stunden Fahrtzeit von München aus direkt losgehen konnte. Vier Nächte verbrachten wir im schönen Salzburger Land und erkundeten in dieser Zeit etliche Ecken des Gasteiner Tals. Unsere Highlights und Empfehlungen habe ich euch finally in diesen Beitrag gepackt und wünsche euch jetzt viel Spaß beim Lesen und Inspirationen sammeln.

Good to know: zum Gasteiner Tal zählen die Orte Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein. Alle drei liegen unmittelbar nebeneinander und bieten jeder für sich zahlreiche Sehenswürdig- und Ausflugsmöglichkeiten für Groß und Klein.

Hotel & Unterkunft

Als Unterkunft für unseren Familienurlaub mit Kind und Hund wählten wir das beliebte Wellness-Hotel Impuls Hotel Tirol in Bad Hofgastein, von dem wir eine optimale Ausgangslage für unsere geplanten Ausflüge hatten. Unser gepflegtes Zimmer wurde im letzten Herbst neu renoviert und komplett neu gestaltet. Wohltuender Zirbenduft lag hier in der Luft, der uns im Handumdrehen in Urlaubsstimmung versetzte und extra gut schlafen ließ. Mhm! Es geht doch wirklich nichts über diesen natürlichen und belebenden Duft!

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Das familiengeführte Hotel wird für seinen großzügigen Wellnessbereich von 1.200 m² und seinen unschlagbaren Panoramablick auf die umliegende Bergwelt geschätzt, der beeindruckend und zugleich beruhigend auf uns wirkte. Am Abend zauberte uns die regionale Gourmetküche des Hauses ein veganes Menü auf den Teller, auch wenn es nicht zu ihren Hauptsteckenpferden zählte. Vielen lieben Dank an das Impuls Tirol Team für eure Flexibilität.

Gastein Card

Am Empfang wurde uns die kostenlose Gastein Card ausgehändigt, mit der man bei fast allen Aktivitäten Nachlässe und teilweise bis zu 50% Rabatt erhält. Ob geführte Wanderung, Thermen-Besuche, Yoga-Kurse, Konzerte, Vorträge oder Gondelfahrten, das Vorzeigen der Gastein Card lohnt sich in jedem Fall. Weitere nützliche Infos findet ihr unter diesem Link.

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Bad Hofgastein

Gleich am ersten Tag besuchten wir mit der Gondel eines unser rückblickenden Highlights, die Schlossalm auf 2.050 m Seehöhe, die mit einem ziemlich coolen Outdoor Spielplatz und unschlagbaren 360 Grad Mountainview bei uns punktete. Die Activity Fläche befindet sich unmittelbar neben der Bergstation der Schlossalmbahn und hat allerhand zu bieten. Wie bspw. eine 15 m lange Rutsche, eine Netzschaukel, ein Kletterturm und ein riesiges Hüpfkissen, von dem wir kaum wegzukriegen waren.

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Zusätzlich erwartet kleine und große Besucher ein Slackline Park, bei dem der Gleichgewichtssinn und das Fuß- statt Fingerspitzengefühl trainiert werden kann.

Nachdem wir uns ausgepowert hatten, schlenderten wir noch ein wenig entlang der Rundwege auf der Schlossalm. Von hier aus können Wanderungen zwischen 15 Minuten und 2 Stunden in Angriff genommen werden. Unterwegs können dabei „Felswesen“ entdeckt werden, die Ähnlichkeiten mit Tieren wie bspw. einer Kuh oder einem Mammut haben :)

Tipp: für Kleinkinder empfiehlt sich eine Kraxe speziell für Wanderungen sowie wärmere Kleidung aufgrund des Temperaturunterschieds zwischen Tal und Berg.

Als das Wetter am vorletzten Tag etwas schlechter wurde, nutzen wir die Gelegenheit für einen Abstecher in die Alpentherme in Bad Hofgastein, die wir fußläufig innerhalb von 10 Minuten erreichten. Am Eingang besteht die Möglichkeit, kostenlos einen Buggy oder Kinderwagen für die Kleinsten auszuleihen. Super praktisch! Den Nachmittag verbrachten wir entspannt in der Family World mit Kinderplanschbecken, Gasteiner Thermalwasser und Speed Rutschen (dieses Mal nur für Papa). Die Alpentherme bietet zusätzlich einen hübsch angelegten Natur-Badeteich, der sogar mit einem Stand Up Paddle überquert werden kann.

Unsere kleine Maus liebt es, im Wasser zu spielen und fiel am Abend dementsprechend dankbar, zufrieden und k.o. ins Bett. Der beste Plan an einem verregneten Tag!

Bad Gastein

Am zweiten Tag schnappten wir uns das Auto und fuhren ca. 15 Minuten in den benachbarten Ort Bad Gastein, um dem berühmt berüchtigten Stubnerkogel in 2.246 m Höhe einen Besuch abzustatten. Der Aussichtsberg wird von seinen Besuchern vor allem für seine 140 m lange Hängebrücke und den Glocknerblick, ein Aussichtsplateau mit einem einzigartigen Weitblick, geschätzt. Beide Sehenswürdigkeiten ließen wir uns nicht entgehen und nahmen sie genauer unter die Lupe.

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Einen kleinen Adrenalin-Kick bekamen wir beim Betreten der Hängebrücke, die 28 m über dem Abgrund hängt und leicht im Wind mitschwingt. Oh ha! Nach einem schnellen Erinnerungsfoto kehrten wir daher auch umgehend wieder zurück auf festen Boden :)

Vom Aussichtspunkt Glocknerblick ist, wie der Name schon sagt, ein uneingeschränkter Blick auf den Großglockner möglich. Für mich ist es in diesen Momenten immer wieder faszinierend, die Welt aus der Vogelperspektive zu betrachten und festzustellen, wie gigantisch die Berge und wie klein wir Menschen im Vergleich sind. Und dennoch haben wir es im Laufe der Evolution geschafft, die höchsten Berge zu erklimmen und sie heute innerhalb weniger Minuten mit einer Gondel und ohne großen Aufwand zu erreichen. Verrückt!

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Für kleine Besucher befindet sich direkt im Gebäude der Bergstation ein Indoor Fun Center, das mit einem Spielplatz, Bällebad, Klettergarten und Airhockey ausgestattet ist und keine Wünsche offen lässt. Nachdem wir dort unseren Ausflug auf den Stubnerkogel ausklingen ließen, ging es mit der Gondel zurück ins Tal, um durch das süße Örtchen zu spazieren.

Optisch und architektonisch gefiel uns Bad Gastein besonders gut. Die Straßen und Häuser erinnerten uns an einen Mix aus Alt und Modern mit einem Hauch italienischem Vintage-Flair. Als wir durch die Straßen schlenderten, wurde es plötzlich immer lauter. Ein tosendes Geräusch machte sich breit, das zu unserer Überraschung von einem riesigen Wasserfall stammte, der entlang von Hauswänden mitten durch die Stadt führte. Wooow!

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Auf drei Stufen verteilt verläuft der Gasteiner Wasserfall mit einer beachtlichen Fallhöhe von 340 Metern. Uns stoppte kurz der Atem! Selbst auf unseren Fernreisen nach Asien oder Amerika sahen wir kaum etwas Vergleichbares. Ein Weg führte direkt zum Fuß des Wasserfalls, der sogar kinderwagentauglich ist und selbstverständlich für ein Bild im Familienalbum herhalten musste.

Der Gasteiner Wasserfall ist das Wahrzeichen von Bad Gastein und wird auch gerne als Anlaufstelle für Yoga- oder Meditationseinheiten genutzt. Absolut verständlich, denn auch in uns setzte der Anblick des kraftvollen Wasserfalls unfassbar viel Energie und Glücksgefühle frei. Einen Besuch kann ich euch daher wärmstens empfehlen! But always „watch your step“ :)

Dorfgastein

Bevor es am letzten Tag leider schon wieder für uns nach Hause ging, legten wir noch einen kurzen Stopp in Dorfgastein ein, um auf den Hausberg Fulseck in 2.033 m Seehöhe zu fahren. Auf der Mittelstation befindet sich der Spiegelsee und Waldspielplatz, den wir sehr gerne besucht hätten. Leider fanden zu diesem Zeitpunkt Wartungs- und Erneuerungsarbeiten statt, sodass wir gleich bis ganz nach oben zur Bergspitze fuhren.

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Oben angekommen wurden wir auch hier mit einem großartigen Ausblick auf Dorfgastein beschenkt und konnten etliche Paragleiter aus nächster Nähe beobachten, die das traumhafte Wetter und die optimale Thermik für einen Flug nutzten. Wahnsinn! Es muss ein irres Gefühl sein, zwischen den Bergen umherzugleiten und sich dabei frei wie ein Vogel zu fühlen.

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Wer Lust auf etwas mehr Bewegung hat, findet am Naturerlebnisberg Fulseck einige Lehrpfade, Kraftplatzwanderungen und Panoramawege, auf denen man zusätzlich praktische Tipps im Umgang mit sich und der Natur erhält.

Food Tipp

Hingegen all unserer Erwartungen fanden wir im Örtchen Bad Hofgastein sogar ein vegan/vegetarisches Restaurant: das Kraut & Rüben in der Pyrkerstraße 3. Ein yummy Tipp, den ich euch sehr gerne ans Herz legen und auf keinen Fall vorenthalten möchte! Es hat uns nicht nur unfassbar gut geschmeckt, sondern auch der Service war zuckersüß und zum Wohlfühlen.

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Unsere Familien-Zeit im Gasteiner Tal war nicht besonders lang, dafür war sie umso intensiver und durchweg erholsam für uns vier. Wir möchten auf jeden Fall wiederkommen und das vielleicht sogar schon im Winter?! Denn auch zu dieser Jahreszeit hat die Region sicher einiges zu bieten.

Euer Julchen ♥

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Dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit dem Gasteinertal Tourismus entstanden.