Ein halbes Jahr ist bereits vergangen, seitdem wir unsere langersehnte Europareise mit Hund und Kind antraten. Es war der bisher wohl anstrengendste und zugleich erlebnisreichste Trip, den wir bis dato gemeinsam erleben durften. Noch heute sprechen wir immer wieder gerne von vereinzelten Locations, die wir während unserer Tour ansteuerten und kennenlernten sowie von unseren Erlebnissen und unterschiedlichen Empfindungen, die diese Orte mal mehr und mal weniger in uns auslösten. Unsere Reiseroute führte uns durch wunderschöne Teile von Frankreich, Spanien, Portugal und Italien, von denen ich euch heute genauer berichten möchte.

UNSERE EUROPAREISE MIT HUND UND KIND | TEIL 2

Bevor wir starteten, erstellten wir einen groben Plan, welche Plätze wir unbedingt sehen wollten. Unsere „Wish-List“ war letztendlich viel zu lang. Wir hatten uns von Anfang an zu viele Ziele vorgenommen und dafür eindeutig zu wenig Zeit eingeplant. Eine Sache, die wir bei einem nächsten Round-Trip komplett anders machen würden. Das Reisen mit einem damals 10-Monate alten Baby und einer Fellnase ist eben doch nicht vergleichbar mit einer Reise als Paar. Dafür ist sie wiederum umso intensiver. Neue Eindrücke nahmen wir wesentlich bewusster wahr, als noch auf einigen unserer Abenteuer zuvor.

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Mit dem Surfbrett im Gepäck, versuchten wir hauptsächlich entlang der Küste zu reisen. Mit dem Blick auf´s Meer und einer frischen Brise Seeluft in der Nase. Unser erstes Ziel direkt am Strand sollte Lacanau-Océan werden, ein kleiner gemütlicher Ort an der französischen Atlantikküste. Am 26. Juni 2018 stiegen wir mit voller Vorfreude und einem leichtem Bauchkribbeln in unseren bepackten VW-Bulli. Die Reise konnte beginnen. Jiiihaaa!

Frankreich

1. Lyon

Von München aus ging es über Nacht auf dem direkten Weg nach Frankreich. Der erste kurze Halt auf unserer Route war die geschichtsträchtige Stadt Lyon an der Rhône. Für zwei Nächte buchten wir uns ein kleines Appartement, das ziemlich weit außerhalb lag. Das Gute daran: durch den langen Fußmarsch Richtung Stadtkern lernten wir die City auf Anhieb genauer kennen und konnten uns somit einen umfangreichen Eindruck verschaffen. Wir pilgerten zum beliebten Place des Jacobins im 2. Arrondissement von Lyon, an dem uns ein wunderschöner und historischer Brunnen überraschte. Rund um den Platz, der zur klassifizierten Zone des UNESCO Weltkulturerbes zählt, befinden sich etliche gute Restaurants und Shopping-Möglichkeiten, um dort ein paar entspannte Stunden verbringen zu können.

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Auf dem Weg zur Stadtmitte überquerten wir die Rhône, den wasserreichsten Fluss Frankreichs. Von dort aus bekamen wir einen guten Überblick über die drittgrößte City des Landes, ihre beeindruckende Altstadt und ihre modernen Neubauten.

Baby-Tipp: Wir stellten schnell fest, dass ein Städtetrip für kleine Zwerge nicht sonderlich spannend ist. Uns störte der typische Lärm einer Großstadt wahrscheinlich mehr als unsere Tochter, da sie während unserer Sightseeing-Touren hauptsächlich schlief.

Doggy-Tipp: Lyon hat einige Grünanlagen zu bieten, sodass auch unser treuer Vierbeiner auf seine Kosten kam. Wir besuchten den weitläufigen Parc Blandan für ein typisch französisches Picknick und etwas Ruhe fernab des trubeligen Stadtlebens. Grundsätzlich sind Hunde in Geschäften und Restaurants deutlich weniger willkommen als in Deutschland. Darauf sollte man sich im Vorfeld unbedingt einstellen, um gelassener mit der jeweiligen Situation umzugehen.

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Fazit: Um die Stadt besser kennenzulernen, sind auf jeden Fall ein paar Tage mehr einzuplanen. Zudem macht das Entdecken für alle Beteiligten sicher mehr Spaß, wenn die Mäuse schon etwas größer und selbstständiger sind, mehr aktiv miterleben und die vielen schnellen Eindrücke besser verarbeiten können. Wir konnten es kaum abwarten, endlich ans Meer zu gelangen, weshalb wir die Zeit in Lyon vielleicht auch nicht ganz genießen konnten. Grundsätzlich ist Lyon sehenswert, für uns jedoch kein Ort, den wir gezielt ein zweites Mal besuchen würden.

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2. Lacanau-Océan

Nach knapp 6 Stunden Fahrtzeit kamen wir endlich in Lacanau-Océan an. Als wir das Meer sahen und unsere nackten Füße in den warmen Puderzuckersand steckten, kam für uns das erste Mal das Gefühl von Urlaub und Angekommen sein auf. Schon jetzt waren wir leicht angenervt vom erneuten Ein- und Auspacken. Oh ha, das konnte ja noch was werden! Daraufhin strichen wir Bordeaux von unserer Route, um ein paar Tage länger an der Atlantikküste und seinem breiten Sandstrand bleiben zu können.

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Von Freunden wurde uns die populäre Campingplatz-Kette Yelloh! Village empfohlen. Zu Beginn waren wir uns noch nicht ganz sicher, ob diese Art von Urlaub tatsächlich etwas für uns sein würde. Im Nachhinein war es eine der besten Aufenthalte, die wir jemals hatten. Gegen unsere Erwartungen fanden wir im Yelloh! Village Les Grands Pins absolute Ruhe und völlige Entschleunigung. Wir buchten ein kleines feines Mobil Home für 5 Tage, in dem wir alles hatten, was wir zum Leben brauchten. Der Campingplatz liegt in einem Pinienwaldstück unmittelbar am Strand. Herrlich idyllisch und naturbelassen.

Unsere Tage bestanden hauptsächlich daraus, an den Strand zu gehen, um zu Surfen, Sandburgen zu bauen und gemeinsam im Wasser zu spielen. What a life! Hin und wieder statteten wir dem lebendigen Surfer-Örtchen, das ca. 15 Min. Fußweg entfernt liegt, einen Besuch ab und schlenderten durch die Gassen oder snackten eine Kleinigkeit bei Buriram Thai Food. Ein schnuckeliges Restaurant im orientalischen Stil und ausgewählten asiatischen Leckereien.

Baby-Tipp: Die Minis brauchen oft nicht mehr, als Sand, Sonne und Meer, um glücklich und beschäftigt zu sein. All das fanden wir en masse im Les Grand Pins. Die Campinganlage bietet on top ein cooles Badeparadies und weitere spannende Aktivitäten für kleine und große Gäste. Bei einem nächsten Besuch werden wird definitiv einen Strand-Buggy mitnehmen, um die zwölf Millionen Dinge zu transportieren, die man mit Kind und Hund halt so braucht ;) Ansonsten war unsere Babytrage ein super Begleiter für Strandspaziergänge.

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Doggy-Tipp: An unserem Strandabschnitt waren angeleinte Hunde willkommen bzw. „geduldet“. Für Chloé war das Toben am Meer natürlich Heaven on Earth. Dafür suchten wir uns am liebsten ein ruhiges Plätzchen, um u.a. andere Urlauber nicht zu stören.

Fazit: Lacanau-Océan war einer von zwei Orten auf unserer gesamten Reise, der uns komplett in seinen Bann zog. Der lässige Wohlfühlort ist sowohl für Familien und Paare als auch für Freunde optimal geeignet. Die chillige Stimmung, der breite Sandstrand und das naturverbundene Gefühl machten unsere Zeit zu einer ganz besonderen. Wir kommen auf jeden Fall wieder!

Im 3. Teil meiner Reihe „Europareise mit Hund und Kind“, der bereits am Sonntag online gehen wird, erzähle ich euch von weiteren Destinationen unserer Route sowie von unserem ersten Stopp in Spanien.

Meinen Erfahrungsbericht über unsere Travel-Vorbereitungen findet ihr b.t.w. unter diesem Link sowie ein live getipptes Zwischenfazit während unseres Trips unter diesem Link.

Hinterlasst mir gerne ein Feedback oder eventuell aufgetretene Fragen in den Kommentaren. Ich freue mich, von euch zu lesen und wünsche euch einen entspannten Start ins Wochenende.

Euer Julchen ♥

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Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbebotschaften.