Heute möchte ich mit einigen Vorurteilen gegenüber vielen Müttern da draußen aufräumen. Mit Vorurteilen, die auch ich noch vor dem Mamasein unterbewusst in mir trug, ohne dabei groß über die eigentlichen Beweg- und Hintergründe nachzudenken. Nach über 1,5 Jahren gesammelter #Motherhood Erfahrung habe ich mittlerweile eine andere Sicht auf die Dinge. Ich verstehe diese einst so „befremdlichen“ Lebensgewohnheiten meiner Verbündeten, wie ich sie gerne liebevoll nenne. Fakt ist, dieses ganze Mom-Thing ist eine gewaltige Bewusstseinserweiterung, von der man zuvor nicht den Hauch einer Ahnung hat :)

Legen wir los mit den altbekannten Klassiker-Sprüchen. Ich erzähle euch, was wirklich an den folgenden fünf Mama Klischees dran ist:

Von Mama Klischees & anderen Vorurteilen

Mamas sind Öko-Tanten!

Spätestens mit der Geburt der Minis beginnt bei vielen Mamas ein Umdenken. Kleidung wird plötzlich selbst genäht, Naturkosmetik gehört auf einmal zur Grundausstattung, ab sofort kommt nur noch Bio auf den Tisch und das am liebsten vegan. Bähm! All das liegt darin begründet, das wir Mamas nur das Beste für unsere Kinder wollen und uns diese tiefe Liebe motiviert, um endlich bewusst zu hinterfragen: Was ist eigentlich drin in unseren Lebensmitteln? Welche Auswirkungen haben Kosmetika auf meinen und den Organismus meines Kindes? Was kann ich tun, damit meine Kinder auch später noch lange etwas von unserer Erde haben?

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Fragen, die ich mir persönlich schon vor Jahren hätte stellen müssen. Fragen, auf die ich keine schönen Antworten bekam und deshalb etwas ändern musste. Für mein Kind und meine kleine Familie. „Öko-Mamas“ sind deshalb alles andere als langweilig. Sie sind clever, vorausschauend und gehen mit offenen Augen durch ihre Umwelt. Man kann einiges von ihnen lernen, anstatt sie oberflächlich zu belächeln.

Unter dem Titel „Ich muss mich bei euch entschuldigen.“ findet ihr einen weiteren Blogpost, in dem euch von den Anfängen meines Wandels erzähle.

Mamas haben kurze Haare!

Zugegeben, auch ich habe schon mehr als einmal darüber nachgedacht, meine Haare abschneiden zu lassen. Es ist einfach praktischer und und wesentlich pflegeleichter durch den Mama-Alltag zu kommen. Für ausgiebige Haarwäschen und Stylings bleibt weniger Zeit als zuvor, da andere To-Dos wie das Umsorgen der kleinen Mäuse automatisch in den Vordergrund rücken. Ein Grund dafür, warum ihr mich auch so oft mit meinem heiß geliebten Messy-Bun zu Gesicht bekommt.

The crown of a mother is her messy bun.“

Mamas machen nichts mehr aus sich!

Ich habe mich schon oft gefragt, wie mein Alltag aussehen würde, wenn ich mich morgens nicht für meinen Job als Bloggerin fertig machen würde, um Fotos und Videoaufnahmen zu produzieren. Wer weiß, wahrscheinlich gäbe es wesentlich mehr Tage, die ich mit meinem Mädchen ungeschminkt im Jogger verbringen würde – obwohl ich diesen Mix aus beiden Welten so gern mag.

Die kleinen Mäuse interessiert es nämlich herzlich wenig, ob wir Mamas hübsch gekleidet oder perfekt geschminkt sind. Das Wichtigste ist, dass wir jeden Quatsch mit ihnen mitmachen und für sie da sind. Und das geht oft am besten in lässigen Sneakern und bequemen Jeans, die auch gerne mal ohne schlechtes Gewissen schmutzig werden dürfen.

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Mamas gehen nicht mehr feiern!

Einer der Gründe, warum es super wichtig ist, noch vor dem Mamasein ordentlich auf den Putz zu hauen und die Nächte zum Tag zu machen. Für mich ist es eine absolute Erfüllung, am Samstagabend mit meinem Kind im Arm ein Buch anzuschauen, um im Anschluss gemeinsam einzuschlafen und am nächsten Morgen wieder „halbwegs“ fit in den neuen Tag zu starten. Keine Party ist wichtiger, als dieser kleine Mensch, der Mama und Papa mehr braucht, als alles andere auf dieser Welt. Und pssst, das ausgiebige Feiern kommt sicher schneller zurück, als es uns eigentlich lieb ist ;)

Mamas reden nur noch von ihren Kindern!

Ich liebe es, von meinem Kind zu sprechen. Davon, wie toll sie sich entwickelt, wie witzig sie ist und was sie Neues gelernt und entdeckt hat. Und auch ich bin eine dieser stolzen Mütter, die hin und wieder ihr Handy aus der Tasche zieht, um währenddessen die neuesten Videos und Fotos von ihr zu zeigen. Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass Eltern gerne und viel von ihren Kindern sprechen. Schließlich ist es das Wichtigste und Wertvollste in unserem Leben. Das, worüber wir uns täglich die meisten Gedanken und Sorgen machen. Das, was plötzlich der wahre Sinn unseres Lebens ist.

Auf der andere Seite weiß ich zu gut, wie unfassbar langweilig diese „Dauer-Beschallung“ sein kann. Vor allem dann, wenn man selbst nicht im Thema steckt und sich somit nur schwer austauschen kann. Ausnahmen bestätigen also auch hier die Regel. Die meisten Mamas lieben es genauso wie zuvor, über sich, den üblichen Gossip und andere spannende Themen zu quatschen. Scheut euch daher also nicht davor, eine Mama-Freundin zu treffen. Sollte es dabei doch einmal zu viel „Baby-Gebrabbel“ werden, sprecht es einfach entspannt an. Denn am Ende des Tages gilt:

„Mamas sind wie Rockstars. Sie machen die Nächte durch. Ihre Fans wollen zu ihnen ins Bett. Überall wo sie sind, begleitet sie lautes Geschrei. Verschwitzt? Frisur kaputt? Egal! The show must go on!“

Kennt ihr weitere Mama Klischees, die ein wenig beleuchtet und entschärft werden sollten? Ich freue mich auf euren Input.

Euer Julchen ♥

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